Das Feinsieb in zwei Zeilen
Das feine Sieb mit 85 mm Durchmesser: Es ersetzt die anderen Siebe nicht, sondern arbeitet mit ihnen, über dem Glas gehalten, während der Drink hindurchläuft.
Für wen es gedacht ist
Für alle, die mit Zitrus, Obst oder Eiweiß schütteln. Es macht den Unterschied zwischen einem sauberen Cocktail und einem voller Rückstände, und den sieht man, bevor man trinkt.
Das doppelte Abseihen, und wie es geht
Die Technik heißt Double Strain, und der Handgriff braucht zwei Hände: Eine hält den Tin mit dem Federsieb darauf, die andere das Feinsieb über dem Glas. Die Flüssigkeit läuft durch zwei Siebe hintereinander, ein grobes und ein feines, und was im Netz bleibt, sieht man mit bloßem Auge: Eissplitter, Limettenkerne, Fasern von Fruchtfleisch, Stückchen Minze. Alles, was nicht in den Drink gehört.


Technische Daten
- Durchmesser: Ø 85 mm
- Netz: Edelstahl
- Schale: flach
- Verwendung: zweites Abseihen, zusätzlich zum Federsieb
- Pflege: spülmaschinenfest
- Artikelnummer: 1-BSE-UT-092
Warum Eissplitter zählen
Weil sie im Glas weiterschmelzen. Ein Cocktail ohne Eis ist auf eine genaue Verdünnung gebaut, die beim Schütteln erreicht wird: Kommen Splitter hinein, steigt diese Verdünnung weiter, während der Gast trinkt, und beim zweiten Schluck ist der Drink nicht mehr der, der zubereitet wurde. Bei einem Daiquiri oder einem geschüttelten Martini ist der Unterschied deutlich.
85 Millimeter, und wie man es hält
Das Maß deckt die Öffnung einer üblichen Cocktailschale ab, ohne auf dem Rand aufzuliegen. Das Feinsieb wird nicht auf das Glas gelegt, sondern ein paar Zentimeter darüber gehalten: So fällt die Flüssigkeit, und das schmutzige Netz berührt nicht den Rand, der an die Lippen kommt. Den Griff mit Ring- und kleinem Finger halten, Zeigefinger und Daumen bleiben frei, um die Neigung zu korrigieren.
Die Grenze eines flachen Netzes
Es füllt sich. Bei einem Drink mit viel Fruchtfleisch bleibt die Flüssigkeit auf dem Netz stehen, läuft langsamer, und wer gießt, muss mitten im Eingießen anhalten und das Sieb schütteln. Deshalb gibt es konische Feinsiebe und solche mit dichterem, tieferem Netz: Sie lösen dasselbe Problem auf zwei Arten. Für einen Service mit wenigen geschüttelten Fruchtdrinks bleibt das flache Netz die einfachste und günstigste Lösung.
Pflege
Das Netz immer direkt nach dem Gebrauch ausspülen. Fruchtfleisch und Zucker, die zwischen den Maschen antrocknen, gehen nur noch mit der Bürste heraus, und ein teilweise verstopftes Netz seiht schlecht ab, ohne dass man es merkt. Spülmaschinenfest, aber so einlegen, dass der Strahl das Netz trifft und nicht nur den Griff. Ab und zu gegen das Licht prüfen: Zeigen sich geweitete Maschen, hat das Sieb ausgedient.
Häufige Fragen
Ersetzt das Feinsieb das Federsieb? Nein, man benutzt beide zusammen: eines auf dem Tin, das andere über dem Glas.
Welchen Durchmesser hat es? 85 mm, das Maß, das eine übliche Cocktailschale abdeckt.
Wann braucht man es wirklich? Bei allen geschüttelten Drinks mit Zitrus, Obst, Minze oder Eiweiß.
Ist es spülmaschinenfest? Ja, aber direkt nach dem Gebrauch ausspülen, damit das Fruchtfleisch nicht zwischen den Maschen antrocknet.
Legt man es auf das Glas? Nein, man hält es darüber: Das schmutzige Netz soll den Rand, der an die Lippen kommt, nicht berühren.
Wie viele braucht man an der Station? Eines reicht, wenn es zwischen den Drinks ausgespült wird. Wer viele geschüttelte Fruchtdrinks macht, hält zwei.
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Den Vergleich der drei Siebe finden Sie in der Kategorie Barsiebe.























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