Barzubehör
Barsiebe
Gut abseihen ist die halbe Arbeit. Hier finden Sie die drei Siebe des Barkeepers: den Hawthorne Strainer mit Feder für den Shaker, den Julep Strainer für gerührte Cocktails aus dem Rührglas und das Feinsieb für das doppelte Abseihen, das dem Drink eine seidige Textur gibt. Alle aus Edelstahl. Weiter unten finden Sie die Kaufberatung, welches Barsieb Sie brauchen.
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Barsiebe: die drei Siebe, die an jeden Tresen gehören
Das Eis bleibt im Tin, der Drink kommt ins Glas. So gesagt klingt es einfach, aber wie Sie abseihen, entscheidet über Klarheit, Textur und Temperatur dessen, was Sie servieren. Ein gut ausgestatteter Bartender hat nicht ein Barsieb, sondern drei, und weiß, wann er welches nimmt. Die Siebe kosten wenig, aber ein falsches schmeckt man bei jedem Schluck.
Hawthorne: das Sieb für den Shaker
Es ist das Barsieb mit der Spiralfeder am Rand. Die Feder hält Eis und feste Stücke zurück und passt sich der Öffnung des Tins an. Entscheidend ist die Spannung der Feder: Je dichter sie gewickelt ist, desto feiner wird abgeseiht und desto genauer steuern Sie die Öffnung mit dem Finger. Es kommt auf den Boston Shaker, der kein eingebautes Sieb hat.
Julep: das Sieb für das Rührglas
Es ist das gelochte Löffelsieb ohne Feder. Entstanden für Juleps auf Crushed Ice, ist es heute das Werkzeug für gerührte Cocktails: Man setzt es ins Rührglas, hält es mit dem Zeigefinger fest und gießt ab, während die Eiswürfel zurückbleiben. Ein sauberer Handgriff für einen Tresen, den der Gast sieht.
Feinsieb: das doppelte Abseihen
Das feine Netz, oft konisch geformt, dient dem doppelten Abseihen. Zuerst wird mit dem Hawthorne aus dem Tin abgeseiht, dann läuft die Flüssigkeit beim Eingießen durch das Netz. Es hält Eissplitter und Reste von Kräutern oder Zitrusfrüchten zurück, und der Drink kommt mit seidiger Textur ins Glas, ohne Schwebeteilchen. Daran erkennt man einen sorgfältig gemachten Cocktail.
| Art | Womit | Hält zurück |
|---|---|---|
| Hawthorne (mit Feder) | Boston Shaker | Eis und grobe feste Stücke |
| Julep (gelochtes Löffelsieb) | Rührglas, gerührte Cocktails | Eiswürfel |
| Feinsieb | Doppeltes Abseihen, nach dem Hawthorne | Eissplitter und feine Reste |
Drei Artikel für den Tresen
Das Barsieb Hawthorne gehört fest zum Boston Shaker: Die Feder passt sich dem Tin an, und mit einem Finger steuern Sie die Öffnung.
Der Julep Strainer von Lumian ist das Löffelsieb für gerührte Drinks: Es sitzt im Rührglas und hält die Eiswürfel mit einem sauberen Handgriff zurück.
Das Feinsieb schließt das doppelte Abseihen ab: Es hält Eissplitter und feine Reste zurück und gibt dem Cocktail die seidige Textur, die man sofort bemerkt.
Das Barsieb ergänzt den Cocktail Shaker und das Rührglas. Zusammen mit dem Jigger und dem Barlöffel bilden sie den Kern der Mixstation.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Hawthorne und Julep Strainer?
Der Hawthorne hat eine Spiralfeder am Rand und kommt auf den Boston Shaker, um Eis und feste Stücke zurückzuhalten. Der Julep ist ein gelochtes Löffelsieb ohne Feder, gedacht für gerührte Cocktails im Rührglas. Die beiden ergänzen sich, sie ersetzen sich nicht.
Was ist doppeltes Abseihen?
Bei dieser Technik wird der Cocktail zuerst mit dem Hawthorne aus dem Tin abgeseiht und beim Eingießen ein zweites Mal durch ein feines Netzsieb geführt. Eissplitter und Reste bleiben zurück, und der Drink wird klar und seidig.
Welches Barsieb nimmt man zum Boston Shaker?
Zum Boston Shaker nimmt man den Hawthorne Strainer, weil der Boston kein eingebautes Sieb hat. Die Feder des Hawthorne passt sich der Öffnung des Tins an, und die Öffnung lässt sich mit dem Finger steuern.
Wofür ist die Feder am Hawthorne Strainer da?
Die Spiralfeder hält Eis und feste Stücke zurück und passt sich der Öffnung des Tins an. Je dichter die Feder gewickelt ist, desto feiner wird abgeseiht und desto genauer lässt sich die Öffnung beim Eingießen steuern.
Aus welchem Material sollte ein Barsieb für die Gastronomie sein?
Aus Edelstahl 18/10, wie das übrige Barwerkzeug: Er hält Säure aus, nimmt keine Gerüche an und lässt sich leicht reinigen. Das ist der Standard für den Dauereinsatz in der Gastronomie.
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