Das Feinsieb Selene in zwei Zeilen
Ein Feinsieb mit langem, konischem Korb und feinem Gewebe, gemacht, um das Abseihen in einem Zug abzuschließen statt in dreien.
Für wen es gedacht ist
Für alle, die ohne Unterbrechung abseihen wollen. Der lange Korb nimmt mehr Flüssigkeit auf als ein flaches Sieb und lässt sie gebündelt ablaufen. Niemand muss mittendrin anhalten, damit es abfließt.
Die Schwäche flacher Siebe
Sie laufen voll. Bei einem geschüttelten Drink mit viel Schaum und Fruchtfleisch bleibt die Flüssigkeit über dem Gewebe stehen. Wer abseiht, muss langsamer werden, schütteln und neu ansetzen, und bei jeder Unterbrechung bewegt sich der Drink, der Schaum fällt zusammen. Die lange Form des Selene verschiebt diese Grenze: Unter dem Gewebe ist Volumen für den ganzen Drink, und die Flüssigkeit läuft an der Spitze aus wie aus einem Trichter.


Technische Daten
- Korb: lang, konisch
- Gewebe: fein
- Material: Edelstahl
- Einsatz: zweites Abseihen, zusätzlich zum Federsieb
- Ausführungen: die Linie gibt es in mehreren Farben
- Artikelnummer: 1-VNT-UT-121
Zwei Eigenschaften, die sich sonst widersprechen
Ein feines Gewebe filtert besser, setzt sich aber schneller zu. Ein großer Korb läuft nicht voll, hat aber meist ein grobes Gewebe. Die lange, konische Form verbindet beides, weil sie bei gleicher Öffnung die Filterfläche vergrößert: Die Flüssigkeit läuft nicht durch eine Scheibe, sondern durch eine schräge Wand, die größer ist. Es ist dasselbe Prinzip wie beim Spitzsieb in der Küche, und deshalb ist diese Form in Bars mit klaren Drinks zur Regel geworden.
Wo es an der Station liegt
Neben dem Tin, auf einem sauberen Tuch, nicht im Spülbecken und nicht in der Eiswanne. Ein Sieb im Eis gibt ab, was es gefiltert hat, und am Ende des Abends steckt dieser Rest im Eis aller folgenden Drinks. Das Selene muss sichtbar liegen, gerade weil es oft ausgespült wird: Verschwindet es unter dem Schaum im Becken, spült es niemand mehr.
Wie man es hält
Über dem Glas schwebend, nie aufgelegt: Das Gewebe, das gerade gefiltert hat, soll den Rand nicht berühren. Den Griff mit Ring- und kleinem Finger halten. Beim Kegel zählt die Neigung mehr als bei einem flachen Sieb, weil es nur einen Auslauf gibt. Richtig ausgerichtet fällt der Strahl in die Mitte des Glases, auch wenn es schmal oder schon garniert ist.
Pflege
Nach jedem Einsatz sofort ausspülen und mit einer weichen Bürste von innen nach außen reinigen, damit der Rest herauskommt und nicht ins Gewebe gedrückt wird. Spülmaschinengeeignet, wenn der Strahl das Gewebe erreicht. Ab und zu gegen das Licht prüfen: Bei feinem Gewebe reicht eine geweitete Stelle, damit durchgeht, was zurückbleiben sollte.
Häufige Fragen
Warum ist der Korb so lang? Damit er den ganzen Drink aufnimmt, ohne vollzulaufen, und für mehr Filterfläche.
Ist das Gewebe fein? Ja, es hält auch kleine Partikel zurück.
Ersetzt es das Federsieb? Nein: Das liegt auf dem Tin, dieses wird über dem Glas gehalten.
Wie wird es gereinigt? Direkt nach dem Einsatz, mit einer weichen Bürste von innen.
Wird es auf das Glas gelegt? Nein, es wird zwei Zentimeter über dem Rand gehalten.
Braucht man es bei jedem Drink? Bei geschüttelten Drinks mit Zitrus, Frucht oder Minze. Bei klaren, gerührten Drinks ist doppeltes Abseihen unnötig, weil nichts zurückzuhalten ist.
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Den Vergleich der drei Siebe finden Sie in der Kategorie Barsiebe.

















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