Aus einem großen Würfel werden mit Holz zwei oder drei brauchbare Stücke. Derselbe Schlag mit Metall ergibt eine Handvoll Splitter und ein schiefes Stück. Dieser Eishammer ist aus Holz, und darin liegt der ganze Unterschied.
Eishammer aus Holz: was er am Tresen leistet
Beim Metall kommt die Energie gebündelt und schlagartig an, und das Eis zerspringt. Beim Holz ist der Stoß elastischer und verteilt sich, das Stück öffnet sich also entlang einer Ebene, statt zu explodieren. Wer die Würfel nach japanischer Art arbeitet, meint genau das: das Stück gewinnen, das dieser Drink braucht, statt hinzunehmen, was aus der Form kommt.
Für die Gastronomie
Eine Form gibt eine einzige Form, und die Gläser haben verschiedene Maße. Ein Würfel, der ein Rocks ausfüllt, ist für ein Verkostungsglas zu groß und für ein Collins zu kurz. Wer von einem großen Stück ausgeht und es öffnet, bekommt jedes Mal das, was gebraucht wird. Dazu kommt das Licht: Gearbeitetes Eis hat Bruchflächen, die unregelmäßig spiegeln, und im Glas sieht man das.
Für die Homebar
Der Würfel liegt auf einem Tuch, man sucht die regelmäßigste Fläche und schlägt ein einziges Mal, entschlossen, auf die Linie, an der er sich öffnen soll. Ein Schlag: Wer drei oder vier leichte gibt, bekommt eine verteilte Rissbildung, und das Stück zerbröselt beim ersten Anfassen. Das ist das Gegenteil des Instinkts, und das ist der Teil, den man lernt.


Technische Daten
- Material: Holz
- Verwendung: Würfel kontrolliert öffnen
- Ergebnis: zwei oder drei Stücke aus einem großen Würfel
- Reinigung: von Hand, nie einweichen
- Artikelnummer: 1-VNT-UT-125
Das Eis will temperiert sein
Ein Würfel, der eben aus einem sehr kalten Gefrierschrank kommt, ist spröde und reißt unvorhersehbar. Lässt man ihn zwei oder drei Minuten draußen, steigt er um einige Grad und wird fügsamer: Er öffnet sich dort, wo er getroffen wird, statt zu zerspringen. Das gilt für den Eishammer wie für jede Handarbeit am Eis, und es ist der Schritt, den fast alle beim ersten Mal überspringen.
Pflege
Kurz abspülen und sofort abtrocknen, nie einweichen und nie in die Spülmaschine: Wasser lässt das Holz quellen und danach entlang der Faser reißen. Trocken und liegend aufbewahren, und ab und zu die Schlagfläche prüfen, die sich abnutzt und mit der Zeit splittert.
Häufige Fragen
Wie viele Stücke ergibt ein Würfel? Zwei oder drei brauchbare, wenn der Schlag sitzt.
Warum Holz und nicht Metall? Weil der Schlag weicher ist: Das Eis öffnet sich, statt zu zersplittern.
Wie viele Schläge braucht es? Einen einzigen, entschlossen. Wiederholte Schläge reißen das Stück flächig auf.
Kommt das Eis direkt aus dem Gefrierschrank? Nein, es soll zwei oder drei Minuten temperieren.
Darf er in die Spülmaschine? Nein, der Eishammer aus Holz wird von Hand abgespült und abgetrocknet.
Braucht man ihn auch mit Eisformen? Ja, und das ist der häufigste Fall: Formen geben eine einzige Form, hiermit passt man das Stück an das Glas an.
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